Best US West Coast Road Trip Ever | Video

Amerika

Wir haben jeden einzelenen Moment unseres US West Coast Trip geliebt. Das beste war unser Erwin von Travellers Autobarn. Mit unserem ZuHause auf 4 Rädern haben wir die besten Orte zwischen Los Angeles, Las Vegas und San Francisco entdeckt. Camping unter dem Nachthimmel von Joshua Tree und Grand Canyon ist einfach lächerlich schön. Und Yosemite hat uns den Atem geraubt.

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Wir haben jetzt Freunde in Davis und Norco

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Die letzten zwei Wochen in Amerika verbringen wir bei neuen Freunden. Zuerst geht es in den Norden Kaliforniens, in die Studenten- und Fahrradstadt Davis. Wir haben eine wunderschöne Zeit bei Sean und seiner Familie. An Uschis Geburtstag besuchen wir morgens Sacramento, die Hauptstadt von Kalifornien. Ein leckeres Frühstück ist der beste Start in den Tag. Danach geht es zur Emerald Bay. Eine riesige, wunderschöne Bucht des Lake Tahoe umgeben von Wald und Wanderwegen.

In der Zeit in Davis besuchen wir sogar ein typisches Highschool Football Game. Abgefahren und wie im Film! Außerdem erleben wir einen typischen Farmers Market, das Apple Hill Fest. Alles dreht sich um Äpfel und wir haben dort den besten Apfelmilchshake ever. Eines der Highlights in dieser Zeit ist unser Ausflug in den Lassen Volcano Nationalpark. Es ist der kälteste Tag unserer gesamten Reise inklusive Schneesturm am Ende des Tages. Wahnsinn! Wir wandern drei verschiedene Routen. Eine ziemlich steile zu einem Bergsee. Eine kleine Runde zu natürlichen Schlammbädern, die dampfen und blubbern. Schwefel und haufenweise Gase steigen aufgrund der Vulkanaktivität aus der Erde auf. Es stinkt wie die Sau, sieht aber super aus. Die Schlammlöcher und dampfenden Spalten im Boden sind aber aber so heiß, dass man sich besser davon fernhält, hier gab es sogar schon Todesfälle! Die letzte Wanderung geht an einem Fluss entlang bis zum größten Wasserfall im Nationalpark, und genau in dem Moment als wir wieder am Auto ankommen beginnt es zu schneien und es wird immer grauer und nebeliger. Die Heimfahrt ist regelrecht weihnachtlich, weil es stürmt und schneit. Uschi macht direkt mal Weihnachtsmusik an…

Die Tage bei Familie Morgan sind sehr entspannt. Wir machen ein paar wunderschöne Ausflüge, besuchen ein paar Kirchen und feiern einen tollen Geburtstag von Uschi. Wir haben auch ruhige Tage, an denen wir nur im Haus chillen und nichts machen. Es ist so familiär, dass es sich teilweise so anfühlt, als würden wir Onkel und Tante besuchen.

Dann geht es auch schon wieder in den Süden Kaliforniens, in die Pferdestadt Norco. Die Stadt liegt bei L.A., aber viel weiter im Inland, und hat die längsten Pferdestraßen Kaliforniens. Viele reiten mit ihren Pferden zum Einkaufen und dafür gibt es überall schmale Pferdewege und extra Vorrichtungen, an denen man die Pferde anbinden kann. Wir verbringen vier letzte Nächte bei der Cousine unser lieben Freundin Dijana, mit der wir bereits zusammen in Uganda waren. Steffi und ihre Mama machen gemeinsam Granola, was sie auf Märkten verkaufen und bald auch in Deutschland auf den Markt bringen! Ein Teil des Hauses ist die Produktionsstätte des handgemachten Granolas. Wir dürfen die verschiedenen Sorten probieren und sind mehr als begeistert. Steffi hat drei Hunde, mit denen wir spielen, und wir besuchen zusammen Laguna Beach. Ein kleine süße Stadt am Strand. Wunderschön, zauberhafte Strände und leckeres Essen erwarten uns. Das Highlight ist das Autokino am letzten Abend in Amerika. Zusammen mit Steffi und ihren Freunden schauen wir uns den Film „The Joker“ an und damit haben wir auch mal so ein richtig amerikanisches Autokino erlebt.

Amerika überrascht uns in vielerlei Hinsicht. Wir sind überwältigt von der Vielfalt der Natur. In kürzester Zeit durften wir so viele verschiedene Facetten der Schönheit Gottes entdecken, dass wir regelmäßig sprachlos waren. Besonders war die Zeit mit unserem Van Erwin. Wir haben aber auch die Zeit bei den verschiedenen Menschen sehr genossen. Gott erinnerte uns durch die Menschen daran, wie wichtig Großzügigkeit und Gastfreundschaft ist. Wir wurden überall herzlich empfangen und Teil der Familie. Steffis Mama inspirierte uns auch für Neues in der Küche. Beispielsweise macht sie ihren Joghurt selbst! Super lecker und eine absolute Inspiration.

Jetzt geht es auf den letzten Kontinent unserer Reise. Nach Südamerika.

Bis ganz bald, eure Herr & Frau Weltenbummler 👋🏻

Roadtrip durch Kalifornien

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Letztes Jahr, als wir die Reise geplant haben, waren wir unglaublich happy darüber, den Camper Van für Australien gebucht zu haben. Wir erfüllten uns damit einen Traum und hatten eine unglaubliche Zeit in Australien in unserem kleinen Bus. Reisen mit einem Camper Van war damit für uns eigentlich abgehakt. Doch ist Gott immer für eine Überraschung zu haben. Wir hätten uns das niemals erträumen lassen, dass wir tatsächlich ein zweites Mal in diesem Jahr mit einem Caper Van durch ein Land reisen werden. In Fiji buchten wir über eine Social Media Kooperation also unseren Van für Kalifornien.

Nach einer Woche in Los Angeles geht es für uns 11 Tage durch die USA. Wir holen unseren Camper Van ab und sind begeistert, denn er ist viel größer als der in Australien. Wir können im Bus stehen, wir haben eine größere Küche mit Mikrowelle und Kühlschrank. Wir haben einen normalen Wasserhahn und keine Pumpe. Unglaublich… Wir erwischen uns dabei, dass wir direkt ein wenig überfordert sind, uns einzurichten und die Größe und Geräumigkeit des Busses zu realisieren. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch von unseren einzelnen Stationen berichten. Los geht’s…

Erster Halt: San Diego. Mit dem Bus, den wir Erwin getauft haben, geht es in den Süden nach San Diego. Der Küste entlang bestaunen wir die Natur und freuen uns auf ein wenig Stadtfeeling. Wir übernachten in einer Bucht direkt am Wasser in der Stadt. San Diego ist sehr nah an der mexikanischen Grenze. Mit Erwin düsen wir bis an die Grenze, weiter dürfen wir aber mit dem Mietwagen nicht. Die Stadt ist aber vor allem für Reimar sehr besonders. Wir besuchen ein Taco Restaurant, dessen Inhaber ein ausgezeichneter Koch ist. Reimar ist ein großer Fan von Sam The Cooking Guy und seinen Youtube Videos. Glücklicherweise treffen wir Sam sogar in der Little Italy Food Hall, in seinem Restaurant Not Not Tacos. Sam empfiehlt in seinen Videos auch einen beosnderen Eisladen, den wir natürlich auch direkt auschecken. Nach den oberleckeren Tacos von Sam the Cooking Guy geht es an die Eistheke. Wir probieren die Sorten Aktivkohle Vanille, Pistazie, Meditarano und Kokos Schokochips. Für uns ist das das BESTE Eis, was wir jemals gegessen haben.

Zweiter Halt: Joshua Tree Nationalpark. Von San Diego aus geht es mit unserem Erwin von der Küste ins Inland Richtung Wüste. Das erste Mal Wüste in diesem Jahr und wir freuen uns total wieder eine andere Art von Landschaft entdecken zu dürfen. Endstation ist der besondere Joshua Tree Nationalpark. Es wird immer heißer und trockener. Wir verbingen eine Nacht im Nationalpark neben riesigen Felsen, denn der Park besteht aus riesigen, runden Felsformationen und Kakteen. Wir können es kaum in Worte fassen aber die Landschaft ist so besonders. Uschi hat immer wieder das Gefühl, dass es regelrecht unecht ist und man in einer Filmkulisse sitzt. Hier entsteht auch die Schnapsidee, dass Uschi Reimi die kompletten Haare abrasiert. Am nächsten Tag fahren wir weiter durch die Wüste. Eine Strecke, in der die Mojave Wüste und die Colorado Wüste zusammen treffen. Ein Abstecher in einen Kaktus Garten bevor es von der Wüstenlandschaft ins Grüne geht.

Dritter Halt: Grand Canyon. Amerika überrascht uns immer wieder. An einem Tag fahren wir einmal durch die trockene Wüstengegend und ein paar Stunden später sind wir plötzlich im grünen Wald. Die Landschaften ändern sich in kürzester Zeit. Wir fahren sogar ein Stück auf der berühmten Route 66. Kilometerweit geht es einfach geradeaus bis wir den Grand Canyon erreichen. Hier verbingen wir zwei Nächte in dem Grand Canyon National Forest, in dem wir auch manchmal nachts Wildhunde hören. Ein kostenloser Platz mitten im Wald mit Lagerfeuer. Gerade noch waren wir erstaunt von der Wüste, sind wir jetzt erstaunt von der Größe und Weite des Grand Canyons. Wir nutzen die zwei Tage, um ein wenig an der südlichen Kante des Canyon zu wandern, die Aussicht zu genießen und zu entdecken, was dieser Canyon alles zu bieten hat. Er ist unglaublich groß, sodass wir nur ein wenig von dem South Rim und dem Nord Rim entdecken können.

Vierter Halt: Las Vegas. Wieder einmal düsen wir mit Erwin kilometerweite Straßen einfach nur gerade aus. Dabei treffen wir auf eine Bison Herde, die die Straße überquert. So unglaublich. Der Weg in die Lichterstadt zieht sich sehr lang, sodass wir Las Vegas spät am Abend, wenn die Stadt zum Leben erwacht, erreichen. Erstmal einen Burger essen im In’N’Out… Ja, wie ist Las Vegas? Groß, mitten in der Wüste, voll von Menschen, hell erleuchtet von Lichtern, überall Kneipen, Cafés, Theater, Clubs. Wir fahren durch das Zentrum und ja, es ist genau wie im Film. Die Stadt überfordert uns aber auch ein bisschen. Wir schlafen auf dem McDonalds Parkplatz zwischen ein paar anderen Campern. Bei Tageslicht machen wir einen kleinen Spaziergang, stellen aber schnell fest, dass wir eigentlich wieder aus der Stadt raus und in die Natur wollen. Also auf geht’s!

Fünfter Halt: Bishop. Wieder im Bus und los gehts von der Wüstenstadt Las Vegas in Richtung Berge. Die Landschaft verändert sich wieder. Ewig lange grüne Weiten mit einer Bergkette im Hintergrund. In der nähe von der kleinen Stadt Bishop landen wir auf einem Parkplatz und zufälligerweise auch bei den Whitmore Hot Springs, die hier auf natürliche Weise immer wieder entstehen. Mitten im Nirgendwo, auf einer grünen Wiese, zwischen hunderten von Kühen sind drei heiße Quellen zum Baden. Das lassen wir uns nciht zwei mal sagen und sind in Null Komma Nichts im Pool. Kleine Pools, gefüllt mit natürlichem, heißem Wasser und neben dran die Kuh. im Pool lernen wir ein Pärchen aus L.A. kennen, mit dem wir abends noch zusammen im Erwin kochen und essen. Unsere ersten und letzten Gäste im Bus. 😉

Sechster Halt: Yosemite Nationalpark. Wir sagen Tschüssi zu den Kühen, die nicht nur um die Pools herum stehen sondern auch um unseren Bus und düsen weiter. Es wird immer bergiger, kurviger und wir fahren immer höher in Richtung Yosemite Nationalpark, auf den wir uns schon sehr freuen. Wir genießen ein paar Ausichtspunkte und staunen über die Weite und die wunderschöne, vielseitige Landschaft Kaliforniens. Bevor wir den Nationalpark so richtig entdecken schlafen wir eine Nacht vor dem Eingang an einem schönen Fluss. Wir genießen die Abende in unserem Van. Wir können leckeres mexikanisches Essen kochen, sind für uns in unserem kleinen fahrbaren Zuhause und rings um uns herum nichts weiter als Natur. Am nächsten Tag geht es früh los und mit voller Erwartung in den Nationalpark. Wir staunen über diese Schönheit und vor allem über die Hauptatraktion, den riesigen Berg El Capitan. Ein paar kleine Wanderungen lassen unser Staunen nicht verblassen. Wir besuchen den Lower Yosemite Fall, wandern zum Taft Point und treffen auf einen Slackliner, der hunderte Meter über dem Tal über seine Slackline balanciert. Am Taft Point haben wir einen unglaublichen Blick auf den El Capitan. Am späteren Nachmittag entdecken wir noch den Grand Grizzly Loop und treffen am Ende sogar auf einen Bären. Die Landschaft ist hier sehr steinig und bergig, durchsetzt mit verschiedenen Nadelbäumen. Schweren Herzens sagen wir auch hier schon Tschüssi. Die elf Tage gehen schnell vorbei, aber wir genießen jede Minute.

Letzter Halt: San Francisco. Von der bergigen Landschaft im Inland Kaliforniens geht es wieder in Richtung Küste. San Francisco ist unsere letzte Station, bei der wir auch unseren Erwin abgegen müssen. Wir genießen bei Sonnenuntergang die Golden Gate Bridge und schlafen direkt an der Brücke mit Blick auf die Stadt. Am letzten Morgen unseres Roadtrips frühstücken wir auf der Mauer vor der Brücke. Bevor wir Erwin auf Wiedersehen sagen müssen, düsen wir ein wenig durch die Stadt mit den berühmten steilen Straßen.

Auf unserem Trip fuhren wir durch Kalifornien, Nevada, Arizona und ein wenig von Utah. Gesamt legten wir 2401 Meilen zurück und haben unglaubliche Eindrücke gesammelt.

Bis bald, eure Herr & Frau Weltenbummler 👋🏻

Eine Woche Los Angeles

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Angekommen in Amerika. Die letzte Hälfte unserer Reise beginnt und wir starten in Los Angeles für eine Woche. Wir sind bei einem älteren Ehepaar im Gästezimmer, nicht weit von Manhatten Beach, untergekommen. Ein kleiner Raum mit eigenem Bad nur für uns allein. Diego, ihr kleiner Hund, hält uns ganz schön auf Trab. Es kommt auch vor, dass er mal einen Schlüpper von Uschi klaut und damit wegrennt. Uschi hat ihn dann irgendwann wieder bekommen.

Wir beginnen die Woche direkt mit einer Hop-On-Hop-Off-Bustour durch L.A. Die perfekte Methode, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen und herauszufinden, wo es uns am besten gefällt. Mit der Bustour können wir beliebig aus- und wieder zusteigen und haben zwei Tage Zeit, alles anzuschauen, was wir wollen. Mit dieser Tour entdecken wir Santa Monica mit seinem wunderschönen Pier, den Hippie Venice Beach, das angesagte Hollywood mit dem Walk of Fame und dem berühmten Pink’s Hot Dog Stand, Beverly Hills mit teuren Shopping Straßen und Downtown L.A. mit seinen Wolkenkratzern. Los Angeles ist RIIIEEESSIIIGGGGG. Allein um von dem City Center nach Manhatten Beach zu kommen, brauchen wir zwei Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Stadt ziemlich in der Wüste mit bunt gemischten Menschen voller Lebensfreude. In dieser Woche besuchen wir auch einige Kirchen und lassen uns inspirieren. Am Griffith Observatory genießen wir eine Aussicht über die ganze Stadt und den Hollywood Schriftzug. Umwerfend und super schön. Unsere Hosts sind wikrlich extrem freundlich. In der Woche grillen wir mit ihnen und Juan-Carlos macht mit uns einen Ausflug zu Space X, wo er arbeitet. Er erzählt uns die lustigsten Geschichten und ist sehr stolz darauf, die Triebwerke für die Raketen zu bauen und Teil von etwas Großem zu sein. Zum Beispiel schickte Elon Musk einmal einen Käse in die Atmosphäre als Testgegenstand… Unsere Gastgeber leihen uns am folgenden Tag ihre Beachbikes, mit denen wir den Manhatten Beach entlang düsen. Wir sind total begeistert, denn direkt am Strand stehen viele kleine Strandhäuser aus Holz. Der Strand zieht sich kilometerweit und es herrscht eine total entspannte Atmosphäre.

In dieser ersten Woche merken wir, dass die Menschen in Kalifornien sehr freundlich sind, es ist super heiß und alles ist riesig. Die Straßen, die Autos, die Chipstüten, die Häuser, Grundstücke, Städte…einfach alles ist größer als in Europa. Wir lernen auch die typisch amerikanische Fast Food Kultur kennen. Überall gibt es unterschiedliche Fast Food Ketten mit den ausgefallensten Kreationen. Reimar liebt am meisten In-N-Out Burger und Uschi Panera Bread. Aber worin wir uns wirklich total verlieben, ist das mexikanische Essen. Sei es in den Restaurants oder im Supermarkt. Da Reimar sich da ganz gut auskennt, freuen wir uns schon sehr darauf, selbst mexikanisch zu kochen.

Wir stellen fest, dass es viele Obdachlose gibt, viele junge Menschen, die auf der Straße leben. Das Besondere ist hier aber, dass sie sich zu Communities zusammen tun und es erlaubt ist, überall in der Stadt zu zelten. Es gibt allein in L.A. ein eigenen Stadtteil, in dem nur Obdachlose leben in ihren Zelten.

Wir sind sehr gespannt, was wir noch von Kalifornien sehen werden…

Bis bald, eure Herr & Frau Weltenbummler 👋🏻