Abgetaucht in Nungwi/Sansibar

Tansania

Nungwi, ein kleines Fischerdorf ganz im Norden von Sansibar. Eines der schönsten Tauchgebiete weltweit. Nach 2 Stunden Fahrt mit dem Daladala (local Bus) kommen wir auf einem kleinen Kreisverkehr an und auf seinem BMX radelt Kelvin zu uns. Er ist unser Gastgeber im kleinen Airbnb, was nur eine Minute vom Strand entfernt liegt. Zusammen mit ihm laufen wir durch Hinterhöfe, Gärten und alte Ruinen bis wir dann an unserem Haus ankommen. Wir haben einen kleinen Raum mit einem Deckenventilator… yes!!!

Schon am zweiten Tag war hier leider kompletter Stromausfall, wodurch auch die Wasserpumpe nicht funktionierte. Das war tatsächlich ziemlich blöd, denn hier ist es NOCHMAL heißer als in Stonetown und wir haben so unglaublich sehr geschwitzt, dass es beim still sitzen den Arm herunter tropfte. Unfassbar… keine Dusche, kein Wind, Temperaturen wie in der Sauna – schlafen unmöglich. 😀

Das war schon Grund allein, die ganze Zeit am Strand zu chillen. Wir können es kaum in Worte fassen… es ist wie im Katalog oder auf irgendwelchen Travel Blogs… weißer Sand, Palmen, hell türkises Wasser, welches einen perfekten Farbverlauf in sich trägt bis es ganz dunkelblau wird. Alte Fischerboote ganz aus Holz schwimmen auf dem Wasser. Teilweise mit Segel, teilweise ohne Segel. Direkt am Wasser liegen haufenweise kleine Bars mit Hängematten, dazwischen sauteure Hotels und bezahlbare Restaurants. Wir konnten es uns kaum verkneifen, in fast jeder Bar mal einen Eiskaffee oder ein kaltes Kilimanjaro Bier zu trinken. Das Essen war dazu auch noch super lecker. Zwei Abendessen direkt am Strand, mit den Füßen im feinen Sand, haben wir uns in unserer Woche hier in Nungwi gegönnt.

Hier sind wir auch auf unsere erste Tauchbasis gestoßen. Mit „East Africa Diving“ machten wir unsere ersten 2 Tauchgänge auf dem Mnemba Atoll, ein Naturschutzgebiet vor der Privatinsel von Bill Gates (so sagt es die Legende). Wir freuten uns schon mega sehr auf den Ausflug und fühlten uns bei dem deutsch-südafrikanischen Pärchen, was die Basis leitet, sehr wohl. Auf dem Speedboat ging es dann bei starkem Wellengang auf die Insel. An zwei Tauchplätzen genossen wir eine gute Sicht, die für Mnemba anscheinend noch unterdurchschnittlich ist. Wir hatten viele Doktorfische, Anemonenfische, die manchmal ganz schön aggresiv werden können und Uschi gegen die Maske geschwommen sind. Es gab viele Seesterne, Muränen und große bunte Fischschwärme auf dem noch bunteren Riff. Es war der Hammer!🎉

Die letzten Tage verbrachten wir viel am Strand, kochten (nicht so) lecker Couscous mit Curry, was aussah wie Durchfall, und genossen die Ruhe und die unglaublich schöne Landschaft. Es gab auch weitere Stromausfälle, wodurch unsere Nächte immer kürzer wurden. Teilweise haben wir am Strand geschlafen unter einem klaren Sternenhimmel oder lagen in unserer Schwitze im Airbnb.

Schon morgen geht es weiter in den Süden der Insel.

Bis bald, eure Herr & Frau Weltenbummler 👋🏻

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