Kilimanjaro und so

Tansania

Er versteckt sich immer ganz gerne in den Wolken. Die alte Sau!

In Nairobi starteten wir nach einer etwas turbulenten Taxifahrt mit dem Bus in Richtung Tansania. Nach etwa 9 Stunden Busfahrt im Matatu (die ziemlich flotten Local-Busse) und einem problemlosen Grenzübertritt (konnten uns ja keine Drohne mehr wegnehmen) kamen wir in Moshi an. Eine Stadt direkt vor dem Kilimanjaro. Vieles hier in Tansania erinnert an Kenia oder auch an Uganda, wie die Taxi-Minibusse, in die sich mindestens 15 Leute reinquetschen, die Märkte, der Geruch, teilweise auch die immer grüner werdende Landschaft. Trotzdem nehmen wir die Atmosphäre hier entspannter war. Wir glauben, dass es daran liegt, dass die Menschen hier schon mehr an Touristen und „Musungus“ (Weiße bzw. generell Ausländer) gewöhnt sind. Wir fallen nicht mehr so sehr auf und gehen ganz angenehm in der Masse unter.

Drei Nächte verbrachten wir in einem ganz schnuckligen Airbnb und fuhren zu den Hot Springs mitten in der Wüste um den Kilimanjaro. Inmitten von nichts stand ein kleines Schild mit einem Pfeil. Dem Pfeil folgend fanden wir die heißen Quellen und nach ein Paar Bäumen sahen wir plötzlich ein Loch mit türkisem Wasser, umrandet von geschwungen gewachsenen Bäumen. So muss es bei Tarzan gewesen sein. Zwei Äffchen besuchten uns und wenn wir die Füße ruhig ins Wasser hielten kamen kleine Fische und knabberten uns an. So, nach fast 4 Wochen unterwegs das erste mal Baden! Das bedeutete, wir waren schneller drin, als der Fahrer gucken konnte.

Mit dem Tuktuk ging es am nächsten Tag Richtung Kilimanjaro. Dort fanden wir nach einer Wanderung durch den Dschungel den Materuni Wasserfall (90m hoch). Wir waren auf etwa 1500 Höhenmeter. Haha, ein Witz, wenn man überlegt, dass der Kilimanjaro 5800m hoch ist. Es war echt super schön. Es wurde aber ein wenig anstrengend, zu spüren, dass uns ein paar Leute gern das Geld aus der Tasche ziehen wollten und wir teilweise viel höhere Preise als abgesprochen oder üblich zahlen mussten. Mit dem Tuktuk ging es dann wieder in die Stadt.

Es war zwar wirklich super schön, aber das Meer zieht uns schon sehr in Richtung Sansibar! Darum sagen wir schon nach ein paar Tagen Tschüssi und düsen weiter mit dem Bus nach Dar es Salaam, wo die Fähre nach Sansibar abfährt…

Bis bald, eure Herr & Frau Weltenbummler 👋🏻

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